| Die
Hypnose – oder auch Trance genannt dient nicht
dazu, eine Manipulation gegen den Willen des Hypnotisierten
durchzuführen, wie es so oft bei der Showhypnose
vermittelt wird. Es handelt sich vielmehr um ein vertrauensvolles
Begleiten des Patienten, um ihm seine eigenen –
bislang vielleicht unbewussten – Möglichkeiten
zu zeigen. Denn jede Hypnose ist in Wirklichkeit eine
Selbsthypnose und ein Hypnotherapeut kann seinen Patienten
in die Trance führen oder ihm zeigen, wie er in
Trance geht, der Patient aber hat sich immer unter Kontrolle
und kann die Trance, wenn er will, selbst beenden.
Hypnose umgibt aufgrund vieler Bücher und Filme
ein bestimmter Mythos, jedoch ist Trance ein Instrument,
um viele positive Veränderungen bei uns selbst
zu erreichen. Man benötigt zwingend ein gewisses
Vertrauensverhältnis zwischen Behandler und Patient
– einen Rapport. Im Weiteren wird der Behandler
nach erhobener Anamnese und ausführlichem Erörtern
des Problems durch ein Pacing und Leading (mitgehen
und begleiten) die Trance des Patienten – gegebenenfalls
mit dessen Hilfe – induzieren (einleiten). Die
Tiefe seiner Hypnose bestimmt der Patient selbst, wird
jedoch vom Behandler in die Richtung angeleitet, die
vorher besprochen und gewünscht wurde. In seiner
Trance wird der Patient sein bewusstes „Ich“
in den Hintergrund stellen und seinem Unterbewusstsein
den Freiraum eröffnen, den es braucht, um die Aufgabe
selbst zu bewältigen.
In der Dehypnose (dem Wiederkehren des bewussten „Ich“
in das „Hier und Jetzt“) kann der Behandler
so genannte Anker setzen, die dem Patienten die Therapie
oder das erneute in Trance gehen erleichtern. So kann
man durch Suggestion zum Beispiel eine Reduktion der
Angst, der Schmerzen, der Schwellung oder eine bessere
Wundheilung erreichen.
Ich war fasziniert von einer auf Video aufgezeichneten
Operation von Viktor Rausch – einem kanadischen
Oralchirurgen – bei der dieser mehrere Oberkieferfrontzähne
ohne Anästhesie extrahierte.
Ich führe auf Wunsch meiner Patienten selbst Eingriffe
ohne Betäubung durch, seien es Füllungen,
endodontische Eingriffe oder Eingliederung von Zahnersatz...
und siehe da, es funktioniert. Mit Hypnose kann man
Brechreiz, Angst und Schmerzen eliminieren und so ein
starkes Vertrauensverhältnis zu seinem Patienten
aufbauen.
Aber auch mir selbst bringt die Hypnose viel. Ob ich
selber in Trance gehe, um ein paar Minuten zu entspannen
oder bei der Behandlung, wenn ich den Patienten in Trance
führe und dadurch die Sitzung für beide deutlich
entspannter ausfällt. Ganz besonders trifft das
bei der Kinderbehandlung zu, da ich wesentlich länger
und stressfreier arbeiten kann... und es geht ganz leicht!
Sie möchten diese Erfahrung einmal selbst machen?
Sprechen Sie mich an. |